Geschichte

In den vergangenen sieben Jahren hat eine internationale Initiativgruppe begonnen, ein Netzwerk innerhalb der anthroposophischen Bewegung aufzubauen, das der Förderung einen meditativen Kultur in den anthroposophischen Initiativen und in der Öffentlichkeit gewidmet ist. Der Ausgangspunkt dieses Netzwerks war eine Serie von drei Netzwerkkonferenzen: im Juli 2010 in Järna, im November 2010 in Dornach und im Juli 2011 wieder in Järna. Von ein Netzwerk bestehend aus 80 Menschen ist der Initiative gewachsen, und Juli 2013 fand am Goetheanum ein grosses Treffen mit über 180 Teilnehmern statt. Ein neues Treffen am Goetheanum wird zur Zeit geplant. Ziel ist, einen Ort für Begegnung und Zusammenarbeit ermöglichen: einen Ort, der Austausch von Forschungsergebnissen und best practice im Bereich anthroposophischer Meditation ermöglicht für Menschen, die in diesem Gebiet produktive Zusammenarbeit, gemeinsames Suchen und Schaffen schätzen.

Den Kern von Goetheanum Mediation Initiative machen aus:

KollegialitätVerbindung und Sichtbarkeit: Identifizieren und Verbinden von vorhandenen Menschen und Kursaktivitäten auf dem Gebiet der anthroposophisch orientierten Meditation.

WeiterentwicklungErforschung und Vertiefung der Meditationspraxis, entsprechender Fähigkeiten zur Leitung von Kursen und Erforschung und von neuen Anwendungen meditativer Praxis. 

Eine Vorbereitungsgruppe hat die Verantwortung für diese Aufgabe übernommen und besteht aus: Hilda Boersma, Marjatta van Boeschoten, Matthias Bölts, Clarine Campagne, Tristan Chaudon, Ron Dunselman, Bart Vanmechelen, Bodo v. Plato, Simon Reakes, Joan Sleigh, Nathaniel Williams und Robin Schmidt. Die Kernarbeitsgruppe versteht den Impuls der Initiative aber durchaus noch grösser, als das durch die Netzwerkkonferenzen angeregte Leben. In Gesprächen und Kolloquien mit Kollegen und Freunden aus der anthroposophischen Bewegung und befreundeten Bewegungen, mit Vertretern der Zivilgesellschaft und Stiftungen sollen Gesichtspunkte für die weitere Entfaltung der Idee entwickelt werden. 

Wir suchen auch geeignete Formen für eine vertiefende Forschung und Publikation auf diesem Gebiet. Die Sichtbarkeit des schon Erreichten zu erhöhen, und damit das Begonnene durch Öffentlichkeit zu bekräftigen, sehen wir als eine zweite Kernaufgabe. 

Es geht auch darum, die Meditationsarbeit in unserem jetzigen Kulturleben sichtbarer zu machen und dadurch die Kernaufgabe des Goetheanum weltweit zu stärken und zu fördern. Auch die Verbindung der Initiative zur Anthroposophischen Gesellschaft in den Ländern der Welt und am Goetheanum ist eine wichtige Aufgabe.