Publikationen und Inspirationsquellen von Mitarbeitern der Initiative

Viele Menschen innerhalb der Initiative haben Bücher zum Thema Meditation herausgegeben. Viele verwenden auch Bücher in ihrer Arbeit mit anthroposophischer Meditation. Eine Auswahl von Bücher von Menschen innerhalb und ausserhalb der Initiative ist hier zu sehen.

 

 

 

 

Glöckler, Michaela (Hg.): Meditation in der Anthroposophischen Medizin. Salumed Verlag 2016.

Dieses Buch, herausgegeben von Michaela Glöckler, ist ein Praxisbuch für Ärzte, Therapeuten, Pflegende und Patienten. Mit vielfältigen Beiträgen von Menschen aus dem Bereich der Medizin spannt es ein weites Panorama von Erfahrungen auf.

«Endlich erscheint dieses Buch, in dem Praktikerinnen und Praktiker der anthroposophischen Heilkunde ihre Erfahrungen mit Meditationen darstellen, die Rudolf Steiner zu seinen Lebzeiten für den Dienst am Kranken zur Verfügung stellte. Sie sind sowohl für Patientinnen und Patienten hilfreich als auch zur Hygiene und Stärkung derjenigen, die selbst in Heilberufen arbeiten. Ich hoffe sehr, dass die Fachwelt mit diesem Buch die praktische Arbeit und deren Hintergründe wahrnimmt und würdigt.» (Prof. Dr. Friedrich Glasl)


de Boer, Edward (Hg.): Rudolf Steiner: Intuition. Brennpunkt des Denkens, Basel 2014

Intuition wird als Allerweltsbegriff behandelt, der mehr oder weniger auf kreatives Denken reduziert ist. Rudolf Steiner hat die Intuition in einen erkenntnistheoretischen Zusammenhang gestellt: Die Stufen der Imagination, Inspiration und Intuition bezeichnen Zustände des Denkens und Wahrnehmens, die die Kluft zwischen Ich und Welt überwinden und dem Menschen ein Drinstehen in der geistigen Welt ermöglichen. Wer sich Steiners Ausführungen zum Thema Intuition nähert, wie sie in dem vorliegenden Bändchen gesammelt sind, wird feststellen, dass es sich hier um eine Tatsache handelt, die nicht definitorisch fixiert werden kann, sondern in immer neuen Anläufen erarbeitet werden muss.

Der Herausgeber verfolgt die Entwicklung des Intuitionsbegriffs bei Steiner und ermöglicht so, in einen Verstehensprozess einzusteigen, bei dem das Denken sich nicht auf etwas außer ihm Liegendes bezieht, sondern sich selbst als Wesenskern der Inhalte erlebt. Gerade an der Intuition lässt sich zeigen, wie Rudolf Steiners Entwicklungsweg des Bewusstseins die Trennung von philosophischer Theorie und spiritueller Praxis aufhebt.


Haid, Christiane (Hg.): Rudolf Steiner: Die Rosenkreuzmeditation. Urbild menschlicher Entwicklung, Basel 2013

Das Rosenkreuz nimmt als grundlegende Bildmeditation in der meditativen Praxis der Anthroposophie eine zentrale Stellung ein. Ab 1905 skizziert Rudolf Steiner in esoterischen Stunden wie auch in öffentlichen Vorträgen die Bedeutung und vor allem den Sinngehalt dieser zentralen Bildmeditation der Anthroposophie immer wieder neu. Neben Goethes Fragment «Die Geheimnisse» ist der Gral als verwandtes Motiv Gegenstand der Betrachtung. Stehen in der frühen Zeit mehr der symbolischeBedeutungsgehalt und die Beziehung zum esoterischen Christentum im Mittelpunkt der Ausführungen, so verstärkt sich zunehmend der Blick auf methodische Fragestellungen des Bildaufbaus und der Gestaltung der Gefühle. Dies erreicht in dem Werk «Die Geheimwissenschaft im Umriss» seinen Höhepunkt. So zeigen die verschiedenen Darstellungen der Rosenkreuzmeditation wegweisende Bilder der Läuterung und Verwandlung des Menschen und laden zu einem beweglichen Umgang ein.


Romero, Lisa: Developing the Self, Great Barrington 2015

Das neue Buch von Lisa Romero schildert eine innere Arbeits-Pfad im Lichte der Anthroposophie.

«Individual effort toward development of the higher self is essential for genuine progress on the inner work path. The clear insights and exercises outlined in this book reveal the meaning and necessity of this essential striving in the present consciousness soul age, contributing toward enlivening both our inner and outer work at the same time. The path of developing the self and our work in the world are not separated, but united through the practices and their results.»

Auf Englisch.


Romero, Lisa: The Inner Work Path, Great Barrington 2014

«The Inner Work Path provides accessible insights into the workings of the human soul, outlines its relationship to the spiritual life, and shows the way to develop and strengthen our inner capacities through practical exercises, experience, and deep understanding. By building a bridge between the spiritual and the earthly, the unfolding of these soul capacities awakens the consciousness with which to engage and transform our outer lives.»

Auf Englisch.


Zajonc, Arthur: Aufbruch ins Unerwartete. Meditation als Erkenntnisweg, Stuttgart 2009

Arthur Zajonc gibt eine Einführung in das meditative Leben nach verschiedenen Traditionen und stellt die einzelnen Schritte vor. Wie man sich von gewohnten Denk- und Sichtweisen lösen und für das Unerwartete öffnen kann, das zeigt der Physiker u.a. an vielen anregenden, verständlich beschriebenen Beispielen aus Mathematik, Physik und Botanik.

Original auf Englisch, siehe unten.


Zajonc, Arthur: Meditation as Contemplative Inquiry: When Knowing Becomes Love, Lindisfarne 2008

In "Meditation as Contemplative Inquiry", Arthur Zajonc offers an overview of the meditative life, weaving practical instruction together with the guidance and inspiration of the world's great teachers, from Rudolf Steiner to Rumi, and from Goethe to the sages of Asia. Zajonc reminds us that an ethic of humility grounds all practice, and that care of the soul is the basis for sound spiritual reflection and understanding. The author carefully describes each stage of the path and includes many recommended practices. "Meditation as Contemplative Inquiry" is the fruit of many years of personal practice and teaching. Arthur Zajonc has worked with hundreds of university students and professors, as well as with contemplative groups in the US, Europe, and Australia.


Neider, Andreas (Hg.): Rudolf Steiner: Andacht und Achtsamkeit – Stufen des Wahrnehmens, Basel 2014

In dieser Zusammenstellung von Texten Rudolf Steiners wird ein vergessener und überraschend aktueller Aspekt seines Schulungsweges aufgezeigt. Bisher nahm man an, dass jegliche innere Entwicklungsarbeit vom Denken auszugehen habe. Rudolf Steiner hat dies auch immer wieder so dargestellt. Der Herausgeber verweist aber darauf, dass das meditative Grundlagenwerk «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» mit einem wahrnehmenden Verhältnis zur Welt beginnt: mit der Devotion, die durch ein Zurückhalten des bewertenden Denkens gekennzeichnet ist. Daraus lässt sich ein Entwicklungsweg ableiten, der in den vorliegenden Texten in seinen Stufen erkennbar wird. Die gegenwärtige Aufmerksamkeit, die das Thema Achtsamkeit erlebt, erhält durch Rudolf Steiners Ausführungen eine wesentliche Erweiterung. Achtsamkeit erweist sich nicht nur als Instrument der Lebensbewältigung, sondern als Keim einer Entwicklung, die den Menschen mit der spirituellen Welt verbindet.


de Boer, Edward: Rudolf Steiner: Imagination. Bildekraft des Denkens, Basel 2015

Von der Erkenntnis des Lebendigen zur Verlebendigung es Erkennens Rudolf Steiner bezeichnete die erste der drei übersinnlichen Erkenntnisstufen der Anthroposophie als Imagination. Sie entsteht aus einer inneren, bewussten Bildgestaltung und unterscheidet sich dadurch vom Traumleben und der Phantasie. Imaginierend verbindet sich der Mensch mit den lebendigen Prozessen der Welt und ist als Erkennender schöpferisch tätig. In diesem Band sind die wichtigsten Aussagen Rudolf Steiners zur Imagination gesammelt und in einen systematischen Zusammenhang gestellt. Dadurch wird verständlich, was Steiner mit der bewussten Bildgestaltung genau meint, welche Wege und Methoden es zur Ausbildung der Imagination gibt und was imaginatives Erkennen für das tägliche Leben bedeuten kann. Die Texte bieten vielfältige Anregungen für die meditative Praxis und begleiten das wahrnehmende Üben durch die subtilen Prozesse zwischen Begriff und Bild. Dadurch eignet sich dieses Büchlein auch als Einstieg in die Erkenntnismethode der Anthroposophie.


Zimmermann, Heinz und Schmidt, Robin: Meditation: Eine Einführung in anthroposophische Meditationspraxis, Dornach 2010

Der meditative Weg der Anthroposophie unterscheidet sich von anderen Meditationsformen und -wegen wesentlich. Somit stellt die Frage, wie sich der Meditierende seinen Weg aufbaut, bereits einen zentralen Baustein des Weges dar. Die Autoren, Robin Schmidt und Heinz Zimmermann, haben in zahlreichen Wochenendseminaren an dieser Fragestellung gearbeitet, berichten somit aus der konkreten Praxis und geben Anregungen für die eigene meditative Arbeit.


Zimmermann, Heinz und Schmidt, Robin: Meditation, Perceval 2016

Die kurze und informative Einführung in anthroposophischen Meditation geschrieben von Robin Schmidt und Heinz Zimmermann war für eine lange Zeit nur in deutscher Sprache verfügbar. Dank der Initiative einer Gruppe von Übersetzern und Verlegern in Kanada, erscheint das Buch nun in Englischer und Französischer Übersetzung. So ist es jetzt einem weiten Kreis von Interessierten zugänglich geworden.


Die Drei Heft 7/8, 2012. Thema: Meditationswege

Inhalte:

Von geistiger Kindschaft und Meditation als Wechselseitigkeit, Bodo von Plato

Vom lebendigen Denken und vom leeren Bewusstsein, Anna-Katharina Dehmelt

Philosophie und Imagination oder eine Meditation über das Gute, Salvatore Lavecchia

Aus der Werkstatt. Wissenschaftliche Haltung und Meditationspraxis, Terje Sparby

Den Spiegel putzen. Chakrenentwicklung als Erweiterung der Leiblichkeit, Michael Eggert

Zum heutigen Verhältnis von Meditation und Gebet, Andreas Laudert

Poetik und Poesie der Gastfreundschaft. Vier Meditationsbücher von Rudolf Steiner, Robin Schmidt

Weitere Beiträge unter: diedrei.org/hefte-anzeigen/inhalt/heft-78-2012.html


Schmidt, Dorian: Lebenskräfte Bildekräfte: Methodische Grundlagen zur Erforschung des Lebendigen. Einführung in die Bildekräfteforschung, Stuttgart 2011

Dorian Schmidt beschreibt eine Reihe praktischer Übungen, die zu einer Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit für das Lebendige führen können. In einem Kommentar werden die Übungen in ihrem anthroposophischen Kontext besprochen. Verschiedene Modelle zum erweiterten Verständnis des Lebendigen Mit einer Reihe neuer Ideen ringen die Naturwissenschaftler um das Verständnis des Lebendigen. Die Ideen reichen von sehr verfeinerten Modellen aus der Schule des Neodarwinismus bis zu sich eng an die biblische Schöpfungsgeschichte haltenden kreationistischen Erklärungsansätzen. 

Englische Herausgabe unten.


Schmidt, Dorian: Life Forces - Formative Forces: Researching the formative energy of life and growth, Stuttgart 2013

Dorian Schmidt describes a series of practical exercises that can help us extend our ability to perceive the nature of living things. He gives a clear account of the methodology underlying this work, and describes several findings illustrative of observations in the realm of living forces. Scientists are currently bringing a whole series of new ideas to bear on our understanding of life. These range from very refined models based on neo-Darwinism through to Creationist ideas adhering closely to biblical texts. Within this broad spectrum, Intelligent Design (ID) occupies a religiously neutral middle position.


Schneider, Johannes W.: Meditation in der asiatischen Kultur und in der Anthroposophie, Stuttgart, 2010

Welche Meditationswege gibt es und von welcher Lebenserfahrung gehen sie aus? Wie findet man den für sich passenden? In anregender und differenzierter Weise gibt Johannes W. Schneider Orientierungshilfen auf dem großen Gebiet der Meditation mit seinen verschiedenen geistigkulturellen Wurzeln.


Texte von Steiner in französische Übersetzung

Les Six exercices complémentaires (Die Nebenübungen)

La Rétrospection (Die Rückschau-Übungen)

Erhältlich von Edition Novalis Montesson


Lipson, Michael: The Stairway of Surprise: Six Steps to a Creative Life, Anthr. Press Inc. 2003

For most of us, life is often a humdrum course of the same-old and the nothing-new. We may dream about running away to exotic lands or retreating to distant monasteries, but the whirligig of life won't let us out of its clutches. Michael Lipson offers a fresh way of looking at this old predicament. Using exercises pioneered by the great spiritual teacher Rudolf Steiner, he gives ancient yet very timely keys to freshening our perceptions and opening our horizons. The six steps on this stairway are thinking, doing, feeling, loving, opening, and thanking. If they sound simple, that s because -- in a way -- they are. They show us how to infuse consciousness and mindfulness even into ordinary and overlooked parts of life. Practiced for just a few minutes a day, they can reveal the surprise in the universe that is usually hidden by stale, habitual attitudes.


Vandercruysse, Rudy: Herzwege. Von der emotionalen Selbstführung zum meditativen Leben, Stuttgart 2005

Rudy Vandercruysse zeigt anhand von praktischen Übungen, wie die Fähigkeit der emotionalen Selbstführung entwickelt werden kann und durch sie eine Verwandlung und Richtungsumkehr des Gefühlslebens möglich wird.


Hemmerich, Fritz H.: Hervor aus dem dunklen Spiegel! Innehalten für eine geistige Gesundung, Frankfurt am Main, 2015.

«Geist ist da. Nicht: hier und jetzt. Oder noch unsinniger: im Hier und Jetzt. Nicht hier und nicht dort, nicht jetzt und wann anders. Geist ist einfältig: Da. Und gerade dadurch umfängt er die Vielfalt. Geist ist das Momentum, das alles bewegt und gestaltet. Geist ereignet sich.» Diese Meditation für ein erstes Erwachen knüpft an das Ostergeschehen an – nicht jedoch in einem religiösen Zusammenhang, sondern als Anregung für jeden Tag. Nüchtern und doch innerlich kraftvoll beschreiben diese Text-Miniaturen und die dazugehörigen Anleitungen auf neue Weise das Mysterium von Tod und Auferstehung des Selbst.


Heisterkamp, Jens: Anthroposophische Spiritualität. Denken, Meditation und geistige Erfahrung bei Rudolf Steiner. Eine Einführung, Frankfurt am Main, 2014

Waldorfpädagogik, bio-dynamischer Landbau, Misteltherapie, Wirtschaftsunternehmen wie Weleda – fast jeder kennt die Anthroposophie als praktische Reformbewegung. Worin aber liegt ihre spirituelle Botschaft? Das vorliegende Buch antwortet auf diese Frage und zeichnet den Weg nach, den Rudolf Steiner selbst vom philosophischen Denken zu Meditation und geistiger Erfahrung gegangen ist. So entstand ein neuer Zugang zu Spiritualität, der den Intellekt in Richtung einer Selbstklärung des Bewusstseins übersteigt. Ebenso dialogisch offen für neu Interessierte wie auch vertiefend für Kenner der Anthroposophie zeigt dieses Buch, worum es der anthroposophischen Spiritualität geht: um Selbstfindung im All-Einen.


Gruwez, Christine: Meditaties over onmacht, Antwerpen, 2013

Das Thema dieses Buches ist die Unfähigkeit, die jeden von uns hat, die Nachrichten und das Elend in der Welt zu folgen. Christine Gruwez schreibt mit Liebe, Leidenschaft, Hingabe, vor allem aber mit viel Einsicht über der Natur und dem Aufbau des heutigen Menschen. Sie gibt keine Rezepte oder Lösungen, skizziert keinen Weg aus, aber sagt, durch unzählige Geschichten und Anekdoten, Ausschnitten aus Philosophie und Psychologie, wie wir lernen können, mit dieser Ohnmacht umzugehen. 

Auf Niederländisch.


McAlice, John: A Path of Encounter. Lindisfarne Books, 2015

John McAlice, der lange im pädagogischen Bereich in den USA gewirkt hat, ist Herausgeber von «A Path of Encounter: Meditation, Practice and the Art of Sensing». Thema des Buches ist die Praxis der Anthroposophie als Pfad der Selbstentwicklung. 

«Starting from the observation that the path toward spiritual understanding imparted by Rudolf Steiner, as well as the man himself, are widely and variously misunderstood. This book sheds a wealth of much-needed light on this singular method of self-development, as well as the human being who first described it.»


Sparby, Terje: Essay «Investigating the Depths of Consciousness Through Meditation» in: Mind & Matter Vol. 13(2), pp. 213–240

Im Bereich der Wissenschaft, ist das Thema Meditation ein Forschungsfeld das unterschiedliche Fachdisziplinen verbindet. Terje Sparby hat seit mehreren Jahren auf diesem Felde geforscht. In der neusten Ausgabe der Zeitschrift Mind and Matter gibt es einen Aufsatz von ihm, der die Erkundung der Theorie und Praxis einer kontemplativen Phänomenologie behandelt.

Zum Terje Sparbys Essay